Wie Sie Stress in Kürze reduzieren können

Wichtig: Versuchen Sie nicht gleich alle auf einmal umzusetzen! Suchen Sie sich am besten nur einen einzigen Punkt heraus (max. 3) und setzen Sie nur diese eine Sache einen Monat lang konsequent um. So können Sie tatsächlich eine neue Gewohnheit in Ihr Leben bringen und es anders ausrichten. Und bei Bedarf später weitere Punkte dazu nehmen.

1.) Genügend Schlaf
Schlafen Sie so viel Sie können – Schlaf ist eine ganz wunderbare Nervenmedizin (und Schönheitskur…), die von vielen unterschätzt wird… Denn das Verjüngungs- und Abnehmhormon HGH (Human Growth Hormon) wird in den größten Mengen im Schlaf ausgeschüttet. 😉 Es repariert den Körper zudem von innen.

2.) Immer wieder Pausen machen & achtsam sein – üben Sie sich in der Kunst, Pausen einzulegen, zu genießen, den Körper und die Umgebung wieder bewusst wahrzunehmen, nach innen zu spüren… Auch wenn alle Welt laut ist…

3.) Atmen (Pranayama) – Atmen Sie immer mal wieder am Tag tief ein und aus. z.B. 3 Mal ein und aus, wann immer Sie daran denken, oder nehmen Sie sich 1-2 Minunten und atmen Sie von 12 bis 0 rückwärts: 12 Ein- und Ausatmen, 11 Ein- und Austmen usw…. welche Stille da entsteht! Sie werden sofort eine Wirkung spüren…. Sofort ist da mehr Präsenz, mehr Wachheit. Für Ihr Inneres, für das Leben, für das JETZT… innen und außen… Bevor Sie eine Entscheidung treffen, bevor Sie ans Telefon gehen, während Sie jemandem zuhören, bevor Sie reflexartig zum Kühlschrank gehen, den Fernseher anschalten… – ATMEN Sie. Bewusstes und tiefes Atmen fokussiert, reinigt und beruhigt. Es lässt Sie innehalten bevor Sie unüberlegt in die nächste Handlung springen. Und versorgt Sie mit lebenswichitgem Sauerstoff und neues Lebensenergie.

Und mal ehrlich: 1-2 Minuten hat man IMMER! Da zählt keine Ausrede. Auch nicht am stressigsten Tag!

4.) Meditation, meditieren Sie jeden Tag. Meditation schließt Sie an Ihren inneren Kreativstrom an. Das gibt Ihnen innere Kraft und Stärke, neue Klarheit und Selbstvertrauen, aus Ihrer Mitte heraus. Neue Ideen, Lösungsansätze und manchmal richtig gute Visionen tauchen – wie von selbst – in Ihnen auf. Wenn Sie dem Geist nur einmal die Gelegenheit geben … und ihm mal – für einige Minuten – keine äußere Beschäftigung und Anregung geben… wow!!
Meditation ist eine tägliche Praxis. Schließen Sie Ihre Augen… dann lassen Sie den Gedanken freien Lauf oder beobachten Sie den Atem oder nehmen eine CD, ein Buch mit Anleitung oder versuchen einfach mal der Stille in Ihnen und um Sie her zu lauschen, den weiten Raum wahrzunehmen, in dem DAS alles hier stattfindet… oder vielleicht das helle Licht in Ihrem Innern, das Ihr Lebensfunken ist. Jenes Licht, das von allem anderen unberührt ist… oder oder…

5.) Beten, Dankbarkeit. Man kann sogar beten, wenn man gar nicht gläubig ist. Beten ist gewissermaßen auch eine Haltung. Für mich in allererster Linie eine Haltung der Dankbarkeit. Wenn ich abends am Bett mit meiner Tochter bete, dann sprechen wir alles aus, wofür wir dankbar sind. Danach ist man glücklich. Man fühlt sich reich beschenkt und bedacht. Und wer außerdem noch an das Gesetz der Anziehung glaubt, der erfährt in seinem Leben, dass er von dem, auf das er seine Aufmerksamkeit lenkt, immer noch mehr erhält… Wenn Sie Ihr Leben oder das aktuelle „Problem“ dann noch in Gottes Hände legen mögen, umso besser. Es kann wunderbar erleichternd, befreiend und hilfreich sein. Gerade, wenn es hoch hergeht und man nicht weiß, wie man etwas „alleine“ schaffen soll… Ich selbst liebe das und übergebe die Führung gerne an qualifizierte, höhere Stelle… 😉

Zur Dankbarkeit: überlegen Sie sich einfach, womit Sie Ihren Geist beschäftigen möchten! Mit Sorgen, Nöten, Unerwünschtem? Oder mit Dankbarkeit für all die Wunder und Geschenke, die Sie jeden einzelnen Tag erhalten! Denken Sie voller Freude an das, was Sie LIEBEN und wovon Sie in Ihrem Leben gerne noch mehr haben möchten. Dankbarkeit ist ein wunderbares Mittel dafür. Auch der nächste Punkt geht in diese Richtung:

6.) Gedankenhygiene
Achten Sie auf Ihre Gedanken. Werden Sie immer genauer darin, Gedanken aufzuspüren, die Ihnen nicht gut tun. Nur Ihre Gedanken und Bewertungen über eine Situation, einen Menschen machen Sie unglücklich. Niemals die Situation oder der Mensch selbst. Sie sind in sich neutral. D.h. auf einer tieferen Ebene einfach göttlich und voller Liebe. Alles andere ist unwahr. JA!!! Wann immer Sie sich Sorgen machen, Gefühle oder Gedanken hegen, die Sie runterziehen, Ängste oder Panik auftauchen, Selbstverurteilungen, Kritik, Nörgeln, an Ihnen und anderen: diese Gedanken sind alle UNWAHR. Meine Lieblingsübung: ich STOPPE diese Gedanken, wann immer sie auftauchen. Schneide sie schlicht ab. Es gibt dahinter NICHTS zu ergründen. Ich weigere mich – zumindest wann immer ich es bemerke  – in ein Gedankenkarussel einzusteigen, das nirgendwohin führt. Das mir noch nie größeres Glück, sondern immer nur größeres Leid gebracht hat. Ich widerstehe dem Sog und verzichte auf weitere „Analysen“ von irgendwas und komme zurück zum Atem… zum Jetzt, zur Achtsamkeit für die Umgebung, für andere Menschen, für das, was diese vielleicht gerade brauchen, etc.

Durch diese Übung können Sie immer besser und schneller darin werden, jene „Bösewichte“ zu stellen, die in Ihrem Innern anscheinend immer wieder Ihr Glück sabotieren wollen…  und es einfach nicht mehr zuzulassen, dass in Ihnen jemand so negativ über Sie selbst urteilt und denkt. Und über andere. Wenn Sie das bemerken, setzen die Jungs doch einfach sofort wieder nach draußen. Und ganz wichtig: egal, welches noch so real erscheinende Drama sie Ihnen verkaufen wollen: glauben Sie ihnen KEIN WORT!!!!! ;-)))

7.) Yoga

… soll ja auch sehr hilfreich sein, wenn es um Stressbewältigung und Entspannung geht…. ;-)))

Warum hilft Yoga? Yoga führt sofort zur Beruhigung des Nervensystems, zur Zellregeneration, ausgeglichener Atmung, kohärenterer Gehirntätigkeit und besseren Immunwerten. All das lässt sich signifikant nachmessen, wenn man Yogaschüler vor und nach der Stunde untersucht. Yoga ist so hilfreich, weil dabei auf mehreren wirksamen Ebenen gleichzeitig gearbeitet wird: – die Bewusstheit steigert sich, alleine diese größere Wachheit führt häufig zur Erleichterung von Sorgen, Ängsten und einer neuen Perspektive auf die Dinge – der Körper wird gekräftigt, erhält neue Energie, auch fast vergessene Bereiche erhalten wieder Aufmerksamkeit, die Zellen werden besser versorgt und Stresse gelöst. Durch verschiedene Entspannungselemente sinkt das Stresslevel fast automatisch, da dem Parasympatikus, der für Entspannung und die Wartungsfunktionen im Körper sorgt, sofort Impulse gesetzt werden, seine Arbeit aufzunehmen. Nebenbei werden dabei auch noch Glückshormone ausgeschüttet.

… es gibt natürlich noch etliches weiteres. Vielleicht fällt Ihnen noch manches andere ein, was Sie gerne und erfolgreich anwenden, wenn Sie Ihren Stress runterfahren oder im Alltag schnell zur Ruhe kommen möchten?

Viel Freude wünsche ich Ihnen beim Ausprobieren, Entspannen und Stresslösen – ich freue mich über Ihr Feedback, IHRE Erfahrungen und ob Sie sich oben etwas rausgepickt haben oder etwas anderes anwenden, und wie es Ihnen damit ergangen ist/ergeht.

In diesem Sinne: weiterhin glückliches, stressfreies und erfolgreiches Durchstarten in ein wundervolles Jahr!

Ihre Elke Schenkmann